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    KFW-Kredite für Häuslebauer: ZDH erwirkt Rücknahme strengerer Kontrolle

    KFW-Kredite für Häuslebauer: ZDH erwirkt Rücknahme strengerer Kontrolle

    Der Zentralverband des Handwerks (ZDH) hat erwirkt, dass strengere Kontrollen bei der Vergabe von Darlehen an private Bauherren durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wieder gekippt worden sind und die erst zum 1. März 2013 eingeführten, verschärften Regeln wieder zurückgenommen wurden.

    Konkret geht es um das aus Bundesmitteln finanzierte KfW-Programm 152. Dabei greift die Kreditanstalt Bauherren finanziell unter die Arme, die eine privat genutzte Immobilie energieeffizient sanieren. Die von einem Handwerksbetrieb vorgenommenen Arbeiten musste seit dem 1. März 2013 ein wirtschaftlich unabhängiger Gutachter abnehmen und bestätigen. Die Einflussnahme des ZDH hat bewirkt, dass sich Handwerksbetriebe die sachgemäße Durchführung einer Sanierungsmaßnahme inzwischen wieder selbst bestätigen können. Voraussetzung dafür: Der Betrieb muss in eine Energieeffizienz-Expertenliste eingetragen sein.

    Im vergangenen Jahr lag das Gesamtvolumen des betroffenen Förderprogramms nach Angaben der Bundesregierung bei rund zwei Milliarden Euro. Im Durchschnitt kamen von der KfW für jede Sanierungsmaßnahme 18.000 Euro. Die verschiedenen Förderinstrumente der Bank sollen "wesentlich" dazu beitragen, dass das Ziel des "nahezu klimaneutralen Gebäudebestands in Deutschland bis 2050" erreicht wird, betonte das Bundeswirtschaftsministerium.